Face to (Inter)Face

Ein großartige Darstellung von John Underkoffler auf TED fasst sehr gut den derzeitigen Stand der Technik in Bezug auf das Mensch-Maschine Interface dar. Der beeindruckende Kurzvortrag stellt zwar klar die Lücke zwischen technischer Möglichkeit und derzeitigem Einsatz dar gibt aber dennoch eine klare Richtung für die nächsten Jahre vor.

Grundsätzlich gilt (wie für vieles): Die Technologie für das Interface wird zunehmend komplexer – die Benutzung allerdings ständig einfacher bzw. besser ausgedrückt: intuitiver oder brauchbarer. Egal wie weit oder wenig weit die Technologie bereits in den Markt eingeführt ist, sie wird sich letzlich auch in kleinsten Bereichen durchsetzen. Und hier wird es Folgen haben auf die man sich jetzt schon vorbereiten kann.

Bedeutet ein vereinfachtes Interface für den Architekten eine Erleichterung seiner Arbeit?

Die richtige Antwort auf diese – grundsätzlich falsche – Frage müsste lauten: Es wird die Prioritäten bzw. die gefragten Fähigkeiten ändern! Das Beherrschen der Technik wird zugunsten der Beherrschung des Inhalts an Gewicht verlieren und dadurch müsste der schöpferischen Arbeit mehr Raum bleiben. Wie und ob dieser Raum passend gefüllt wird bleibt abzuwarten!

Allen jenen die nun anmerken werden, dass diese Idee ja bereits bei Einführung der digitalen Planung kolportiert wurde und dann in keinster Weise zutraf, möchte ich recht geben. Zu bedenken wären jedoch die folgenden Schlagworte: Auf gewisse Weise gibt es hier eine “manuelle” Eingabe und Kommunikation. Bewegungsgesetze gelten wie in der Realität (siehe Touchpad der neuesten Apple Generartion oder Magic Mouse). Ideen und Konzepte bzw. Modelle (händisch erstellt) müssen nicht mehr “zwischenabstrahiert” werden. ….. soweit mal….

Video zu finden unter: http://www.ted.com/talks/john_underkoffler_drive_3d_data_with_a_gesture.html

Weiteres von TED unter: http://www.ted.com

Wow. It's Quiet Here...

Be the first to start the conversation!

Leave a Reply:

Gravatar Image